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Dossier
CCNA-Basics: WAN Verbindungen
WAN Verbindungen
WAN (Wide Area Network) Verbindungen werden entweder als digitale oder analoge Schaltungen bezeichnet. Welche Schaltung Sie auch immer verwenden, es gilt folgendes: Router sind meist DTE (Data Terminal Equipment), also Taktempfänger. Dies bedeutet nichts anderes als dass die Leitungsgeschwindigkeit von einem DCE (Data Communication Equipment) vorgegeben wird. Verbinden Sie zwei Router seriell miteinander, müssen Sie darauf achten, wer den Part des DCE übernimmt und bei der Verkabelung auf die korrekte Leitungsrichtung achten.
- Digital bedeutet, dass eine CSU/DSU (ChannelServiceUnit/DigitalServiceUnit) unseren Router mit einer Standleitung verbindet.
- Analog bedeutet, dass ein Modem unseren Router mit einer Telefonleitung verbindet.
WAN Verbindungen arbeiten auf den OSI Layern 1 und 2.
HDLC
Auf Cisco Routern wird mit CISCO (Enthält ein Typenfeld) HDLC (High Level Data Link Control Protocol) gearbeitet. Dieses L2-Point-to-Point Protokoll ist Standard für serielle Schnittstellen und muss nicht gesondert konfiguriert werden.
PPP
Eine Erweiterung des HDLC. Zusätzlich wurde dem HDLC ein LCP (Link Control Protocol) spendiert, welches folgende Funktionen mitbringt:
- LQM (Link Quality Monitoring) beobachtet die Leitungsqualität und schaltet, sofern möglich, auf eine andere Verbindung um, sollte die Leitungsqualität zu schlecht sein.
- Multilink ermöglicht Kanalbündelung.
- Loop detection erkennt Schleifen des TELCO mit Hilfe einer Magic Number.
- Authentication ermöglicht es, mit Hilfe von PAP oder CHAP Verbindungsauthentifikation durchzuführen.
Frame-Relay
Anders als HDLC und PPP ist Frame-Relay kein Point-to-Point Protokoll und verwendet Layer 2 Adressen, genannt DLCI (DataLinkConnectionIdentifier). Ein Frame-Relay Netz ist ein geswitchtes Netz, in dem Broad- und Multicasts nicht möglich sind. Die Bezeichnung NBMA (NonBroadcastMultiAccess) verdeutlicht dies.
Routingupdates und Multicasts können durch die Broadcast Option beim statischen IP zu DLCI Mapping realisiert werden.
Ein DLCI Paar definiert einen VC (VirtualCircuit). PVCs (PermanentVC) sind vergleichbar mit einer Standleitung, während SVCs (SwitchedVC) mit einer Wählverbindung vergleichbar sind.
DLCIs werden idR zugewiesen, ebenso wie Ihnen Bandbreite zugesichert wird (CIR = CommitedInformationRate) und idR auch eine sog. Burst Rate (BR), also eine temporäre Erhöhung der Bandbreite. Sollte die Burst Rate verwendet werden, werden alle Frames oberhalb der CIR mit dem discard eligible (DE) Bit gekennzeichnet und können von den FR-Switches verworfen werden. Flusskontrolle wird im FR-Netz mit Hilfe der FECN (ForwardCongestionNotifier)und BECN (BackwardCongestionNotifier) Bits realisiert.
Subinterfaces sollten bei RIP und RIPv2 eingesetzt werden, da Split Horizon sonst Routingupdates verhindert.
- 2 Frame-Relay Protokolle
- Cisco Frame-Relay (Einrichten mit encapsulation frame-relay)
- InternetEngineeringTaskForce FR (Einrichten mit encapsulation frame-relay ietf)
- 3 LMI-Typen (LMI sind „Keepalives“ & Statusmeldungen zwischen Router und FR-Switch)
- ANSI LMI (DLCI 0)
- Q933a LMI (DLCI 0)
- CISCO LMI (DLCI 1023)

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